Herzlich willkommen an der UNITED school of sports.
Die UNITED school of sports ist mit mehr als 500 Lernenden aus rund 40 Sportarten die grösste Berufsfachschule für Sporttalente in der Schweiz.
News
Tischtennis: EM-Aufgebot, Olympia-Traum, Sportarten-Visionär
Elias Hardmeier ist für die Elite-Europameisterschaft von Mitte Oktober im slowenischen Ljubljana aufgeboten worden. Daneben denkt der UNITED-Absolvent bereits grösser. Der aktuelle Schweizermeister im Einzel belohnt sich für eine konstant starke Saison. Er wird die Schweiz nach seiner Premiere vor zwei Jahren in Linz zum zweiten Mal an einer Elite-Endrunde vertreten. Der Trip nach Ljubljana soll gleichzeitig nur Zwischenstation einer weitsichtig ausgerichteten Planung sein. Hierzulande ist der 24-Jährige etwas von der Wettkampf-Bildfläche verschwunden. Und dies hat gute Gründe: Elias nimmt mit Ausnahme der Schweizermeisterschaft kaum mehr an nationalen Turnieren teil. Der Zürcher trainiert zwar täglich im Raum Rapperswil; seit längerem fokussiert Elias aber auf internationale Einsätze. Auf Klubebene ist Elias in der Bundesliga aktiv. Er steht in den Diensten von Effeltrich, das in der 3. Bundesliga lange gegen den Abstieg spielte. Seit Elias Ankunft geht’s mit den Oberfranken aber aufwärts. Auf diese Saison hin wurde nochmals in den Kader investiert, im Idealfall kann im Frühjahr der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert werden. Elias pendelt für seinen Sporttraum mehrmals pro Monat in den 450 Kilometer entfernten «Gamble Dome» der Effeltricher. Dafür locken dann auch Duelle mit international arrivierten Spin-Künstlern. Erfreulicherweise kann Elias dank seinem Bundesliga-Engagement und der Spitzensportförderung der Armee von seinem Sport leben; einen Zustupf holt sich der BWL-Student dann zuhause – als Tischtennis-Trainer im «House of Table Tennis». Im Raum Rapperswil stehen rund um die Uhr drei Top-Tische zur Verfügung. Mittelfristig will Elias, der dieses «House» managt und mitverantwortet, das Angebot ausbauen; dazu sind dann auch Übernachtungsmöglichkeiten angedacht. «Es ist grossartig, wie viel sich in unserer Sportart in eine positive Richtung bewegt. Das passt auch zu meinen Zielen». Elias Planung reicht derzeit bis 2028 – dann finden die Olympischen Spiele in Los Angeles statt. Rankingmässig ist dazu ein grosser Sprung nach vorne, unter die Top100 der Welt nötig. Dazu peilt Elias auch eine Anpassung seiner Wettkampfplanung an. Die internationalen Turniere werfen die benötigten Ranglisten-Punkte. Deren Teilnahme ist allerdings auch zeit-, reise- und damit kostenintensiv. «Der Olympia-Plan ist ambitioniert, keine Frage! Aber es ist eine vielleicht einmalige Chance. Und dafür trainiere ich täglich.» Wir gratulieren Elias zu seinem EM-Aufgebot und wünschen viel Erfolg in Slowenien! (8. September 2026)
Eiskunstlauf: Leandra Tzimpoukakis in Weltspitze, Gion Schmid in Lauerstellung
Für die besten Eiskunstläufer hat die Winterzeit bereits begonnen. In China, Lettland und zuletzt Thailand fanden die ersten Junior Grandprix (JGP) der neuen Saison statt. Mit zwei erfolgreichen UNITEDS. Leandra Tzimpoukakis und Gion Schmid reisten in der letzten Woche beide nach Asien und bestritten in Bangkok den dritten von total sieben Events der wichtigsten internationalen Wettbewerbsserie. Dabei konnte Leandra ihr immenses Potenzial fast schon wunschgemäss ausspielen. Ausdrucksstark und mit technischen Höchstschwierigkeiten behauptete sich die UNITED-Lernende gegen asiatische und russische Ausnahmekönnerinnen. Die 16-Jährige, die im Winter die Olympischen Spiele bloss aufgrund eines Alters-Cut verpasste, erreichte sowohl im Kurzprogramm als auch in der Kür neue persönliche Bestwerte und schloss den Wettkampf in diesem Weltklasse-Feld auf dem ausgezeichneten 4. Rang ab. Entsprechend optimistisch blickt Leandra der weiteren Saison entgegen. «Dass ich bereits derart früh so viele Punkte sammeln konnte, freut mich sehr!» Ihr Augenmerk legt sie nun auf ihren Spezial-Sprung, den 3-fach Axel. Aktuell ist Leandra die einzige Athletin, die diesen hochkomplexen Sprung beherrscht. Eine perfekte Ausführung würde ihr Score weiter nach oben schrauben. Einen aufschlussreichen Vergleich mit den weltbesten Junioren genoss auch Gion Schmid. Der BM-Lernende bekundetet in der thailändischen Millionen-Metropole allerdings noch etwas Sturzpech und konnte sein volles Potenzial noch nicht ausspielen. Gion erreichte den 15. Schlussrang. Bereits in zehn Tagen treffen sich die besten Nachwuchs-Eiskunstläufer*innen erneut: nächster Halt Ankara. Dort wird mit Sandro de Angelo der dritte UNITED-Vertreter Können auf grosser Bühne zeigen können. Wir gratulieren Leandra und Gion zum Auftritt in Thailand und wünschen weiterhin viel Erfolg! (7. September 2026)
Leichtathletik: 5 Medaillen an Nachwuchsmeisterschaften
Vergangenes Wochenende fanden in Thun (U16/U18) und Basel (U20/U23) die Schweizer Meisterschaften im Juniorenbereich statt. Jevin Rasanayagam und Nadja Lüthi holten Gold, Livia Walde Silber, Anina Jörg und Norina Hug freuten sich über Bronze. Im Berner Oberland jubelte ein UNITED-Trio. Im Speerwurf der U18-Athleten feierte Jevin Rasayagam seine Titelverteidigung. Der Medaillengewinner der diesjährigen U18-EM festigte seine nationale Vormachtstellung und distanzierte die Konkurrenz um 7 und mehr Meter. Livia Walde krönte eine starke Saison mit dem Vize-Meistertitel über die zwei Bahnrunden. Die Athletin des LC Uster qualifizierte sich problemlos für den Endlauf und erreichte im U18-Finale das Ziel nach 2:14,02 Minuten als starke Zweite. Anina Jörg startete in Thun gleich dreifach (80 Meter, 80 Meter Hürden, Kugel). Im Hürdenfeld reichte es für den Halbfinal, in der Kugel schrammte sie trotz «PB» knapp an Edelmetall vorbei. Geklappt hat es schliesslich über 80 «flach». Dort blieb sie als eine von drei Athletinnen unter 10 Sekunden und eroberte mit 9,93 Sekunden Bronze. Weiter nördlich ermittelten die ältesten Junior*innen die Besten ihres Fachs. Dazu zählten in Basel u.a. auch Nadja Lüthi, Norina Hug und Kristin Zuppiger. Siebenkämpferin Norina forderte dabei die Spezialistinnen heraus. Ärgerlich lief die Speerentscheidung: Dort lag sie bis zum letzten Durchgang auf dem Silberplatz, ehe sie noch von zwei Konkurrentinnen übertrumpft wurde und im 4. Rang abschloss. Happy-End dafür dann in der Weitkonkurrenz. Ihr bester Satz ging bis 5,66 Meter; das reichte zu Bronze – bloss 14 cm fehlten zum Titel. Im Hochsprung wurde Nadja Lüthi ihrer klarer Favoritenrolle vollends gerecht. Als die Athletin aus Schaffhausen ihren zweiten erfolgreichen Sprung meisterte (1,71 Meter), waren bloss noch zwei Konkurrentinnen im Wettkampf verblieben. Mit übersprungenen 1,80 Meter holte sich die EM-Starterin schliesslich deutlich und standesgemäss den U20-Titel. Eine weitere Ehrenmeldung geht auf das Konto von Kristin Zuppiger. Die Sprung-Spezialistin bekundete im Dreisprung zwar Mühe mit dem Absprung und musste sich von 5 ‘Nuller’ notieren lassen. Ihr 6. Sprung war aber so stark wie nie. Mit 11,26 Meter stellte sie eine neue PB auf und verpasste die Top3 als 4. nur knapp. Wir gratulieren unseren Leichtathlet*innen herzlich zum starken Auftritt und wünschen weiterhin viel Erfolg! (7.9.2026)
Die Zahlen sprechen für sich
Wir sind stolz auf unsere Erfolge und diejenigen unserer Lernenden!
1175
Absolvent*innen515
Lernende168
Ausbildungsbetriebe49
Sportpartner35
Sportarten122
Mitglieder der "Hall of Fame"88
Mitglieder eines Elite-Nationalkaders5
Swiss Olympic Talentcards Bronze9
Swiss Olympic Talentcards Elite223
Swiss Olympic Talentcards National70
MitarbeitendeEvents
Storys
Portrait Lernende
In unserer Serie „Portrait Lernende*r“ stellen wir regelmässig unsere Lernenden näher vor.
LesenAusbildung
Modell 2+2
Die UNITED school of sports unterstützt junge Talente, parallel zum Sport eine kaufmännische Grundausbildung abzuschliessen.
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Sport
Wir sind eine zertifizierte “Swiss Olympic Partner School”
Rund 90% unserer Lernenden sind im Besitz einer Swiss Olympic Talent Card – eine klare Auszeichnung für das hohe Leistungsniveau und Engagement der UNITED school of sports.
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