Herzlich willkommen an der UNITED school of sports.
Die UNITED school of sports ist mit mehr als 500 Lernenden aus rund 40 Sportarten die grösste Berufsfachschule für Sporttalente in der Schweiz.
News
Olympia#5: Kalle Koblet und Anouk Dörig ohne Wettkampf-Glück – aber mit Diplom!
Die beiden Boardercrosser verpassten im Livigno Snowpark eine Überraschung. Kalle Koblet erreichte bei seiner dritten Olympia-Teilnahme Rang 14, Anouk Dörig klassierte sich auf Platz 25. Ein Olympia-Diplom gab’s für Kalle dennoch. Kalle Koblet war nach der Qualifikation als Nummer 15 im 32er-Feld der Männer gesetzt. Die Hürde Achtelfinals passierte der 28-Jährige gekonnt. In der Runde der letzten 16 blieb Kalle dann aber als Lauf-Vierter hängen. Für positive Schlagzeilen sorgte Kalle etwas später im Team-Wettbewerb. An der Seite der erst 18-jährigen Noemi Widmer erreichte das Schweizer Duo die Halbfinals. Dort stürzte Kalle dann aber, entsprechend waren etwelche Final- und Medaillen-Ambitionen ausgeträumt. Dank des zweiten Platzes im kleinen Final und dem 6. Schlussrang sicherten sich die beiden Schweizerinnen gleichwohl ein olympisches Diplom. Im Frauen-Wettbewerb absolvierte Anouk Dörig die Qualifikation auf dem 22. Rang. Damit traf sie in den Achtelfinals auf zwei deutlich besser gesetzte Kontrahentinnen – eine zu hohe Hürde. Die Absolventin von 2022 blieb als Viertplatzierte ihres Heats in der ersten K.o.-Runde hängen und belegte bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme Rang 25. Wir gratulieren Kalle und Anouk zum Olympia-Auftritt und wünschen weiterhin viel Erfolg! (17.2.2026)
Olympia#4: Achterbahn-Fahrt für Anja Weber
Langläuferin Anja Weber blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre Olympia-Teilnahme. Die 24-Jährige zog im Vorfeld der Spiele Starts in allen sechs Disziplinen in Betracht. So weit kam bzw. kommt es jedoch nicht. Anja Weber eröffnete im Skiathlon ihre zweiten olympischen Spiele. Nach je 10 Kilometern Klassisch und Skating erreichte Anja das Ziel zum Auftakt als 25. Auftritt Nummer 2 war im Einzel-Sprint. Mühelos schaffte sie den Vorstoss unter die Top30. In den anschliessenden Viertelfinals war dann aber bereits Schluss. Anja belegte in ihrem Heat Rang 4. Für den Halbfinaleinzug fehlten Anja leidliche zwei Zehntel. Aus Rücksicht auf die Staffel-Wettbewerbe verzichtete Anja als nächstes auf den «10er Skating». Am Sonntag eröffnete die UNITED-Absolventin dann die Team-Staffel. Sie übergab mit 20 Sekunden auf die führenden Schwedinnen als 9. Nach der dritten Ablösung erreichte das Schweizer Quartett das Ziel als 7. Nation. Eine böse Überraschung setzte es dann kurz vor dem eigentlichen Highlight ab. Überraschend wurde Anja Weber nicht für den für Donnerstag angesetzten Teamsprint nominiert. Nebst der gesetzten Nadine Fähndrich wurde eine andere Athletin aufgeboten. Die Spiele in Cortina gehen daher mit einer Enttäuschung zu Ende. Wir gratulieren Anja dennoch zum Olympia-Auftritt und wünschen weiterhin viel Erfolg! (17.2.2026)
Olympia#3: Ein Lernender in der Olympia-Pipe!
Mischa Zürcher schrieb in diesem Winter das wortwörtlich jüngste Olympia-Märchen. Nach einer brillanten Leistungssteigerung und einer grossartigen Lernkurve verdiente sich der erst 17-jährige Freestyle-Snowboarder die Olympia-Selektion. Der Appenzeller bereite sich wie viele andere Olympians in Laax am Crap Sogn Gion vor. Auf der legendären, weltgrössten Superpipe feilte der Lernende der 23er-Klasse bis wenige Tage vor seinen Qualifikationsruns an seinen Rotationen – und konnte sich überdies von den zahlreichen Weltklasse-Athleten inspirieren lassen. Als «Goodie» durfte Mischa wie die anderen Schweizer vom Heimvorteil zehren. Anstatt nach den zahlreichen Runs mittels Lift wie alle anderen auf den Bergrücken zurück zu gelangen, wurden die Schweizer durch einen Schneetöff-Eskorte kräfte- und vorallem zeitsparend nach oben chauffiert. Zum letzten Trainingsblock im Freestyle-Mekka gehörte auch, dass sich Mischa und Co. auf das Olympia-Setting einstellten. Die Wettkämpfe in Cortina waren als Abend-Veranstaltungen angesetzt, entsprechend passte Mischa seinen Tagesrhythmus an. Abgesehen von der ohnehin gänzlich unbekannten Olympia-Pipe verlangten auch die Night-Events Körper und Geist einiges ab. «Die Energie den ganzen Tag aufrecht zu halten, sein Optimum erst im nächtlichen Scheinwerferlicht abzurufen, war eine Herausforderung», blickt Mischa zurück. In dieser Saison startete Mischa auf geradezu ungeheuerliche Weise durch. Feierte das «Team-Küken» der Schweizer Delegation erst im Vorjahr sein Weltcup-Debüt, überzeugte der Ostschweizer Konkurrenz und Juroren diesen Dezember und Januar mehrfach an brillant besetzten Anlässen. Mischa relativiert und zeigt sich gleichzeitig reif und lernwillig: «Es ist schon faszinierend, all den Top-Athleten über die Schulter zu schauen. Gerade die Japaner zeigen Tricks in brutalen Schwierigkeitsgraden und riesigen Höhen. Die trainieren und fighten wie die Samurais.» So seien die japanischen Snowboarder am Morgen die Ersten am Berg und kehrten abends als Letzte zurück ins Tal. Der Ausgang des Pipe-Final bestätigte dann auch die Szene-Kenner. Unter den Top7 reihten sich die vier gestarteten Japaner, Europäer schafften es keine in den Final der Top12. Auch Mischa blieb in der Qualifikation hängen. Nach einem guten Start in seinen ersten Run stürzte der UNITED-Lernende und schaffte auch im zweiten Anlauf keine Verbesserung. Ihm blieb nebst enormem Zuspruch der 22. Schlussrang und die Gewissheit, erst am Anfang einer möglicherweise fantastischen Karriere zu stehen. Wir gratulieren Mischa zum spektakulären Olympia-Auftritt und freuen uns auf das Wiedersehen im Klassenzimmer! (16.2.2026)
Die Zahlen sprechen für sich
Wir sind stolz auf unsere Erfolge und diejenigen unserer Lernenden!
1076
Absolvent*innen512
Lernende146
Ausbildungsbetriebe44
Sportpartner35
Sportarten122
Mitglieder der "Hall of Fame"88
Mitglieder eines Elite-Nationalkaders5
Swiss Olympic Talentcards Bronze9
Swiss Olympic Talentcards Elite223
Swiss Olympic Talentcards National70
MitarbeitendeEvents
Storys
Portrait Lernende
In unserer Serie „Portrait Lernende*r“ stellen wir regelmässig unsere Lernenden näher vor.
LesenAusbildung
Modell 2+2
Die UNITED school of sports unterstützt junge Talente, parallel zum Sport eine kaufmännische Grundausbildung abzuschliessen.
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Sport
Wir sind eine zertifizierte “Swiss Olympic Partner School”
Rund 90% unserer Lernenden sind im Besitz einer Swiss Olympic Talent Card – eine klare Auszeichnung für das hohe Leistungsniveau und Engagement der UNITED school of sports.
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