Fussball: Der nächste Bundesliga-Export

Lorena Barth wechselt vom FC Aarau nach Deutschland und schliesst sich dem SC Freiburg an. Damit tauscht die 19-Jährige den Abstiegskampf mit den Aargauerinnen gegen Duelle um die Europacup-Plätze bei den Breisgauerinnen.

Das Timing für Lorenas Ausland-Transfer könnte besser nicht sein. Im Juni stehen die letzten Prüfungen für die baldige Berufsmaturandin an und damit ihr Ausbildungsabschluss. «Dann bin ich frei und kann voll auf den Sport setzen!» In den letzten Wochen fuhr die Aargauerin bereits zweigleisig. Fokus auf Schule und ihren Ausbildungsbetrieb, die Ferrum Packaging AG in Schafisheim, gleichzeitig aber auch der intensive Austausch mit den Vertretern des SC Freiburg. «Wir waren seit Anfang Jahr in Kontakt. Nach ersten Online-Meetings traf ich die Team-Verantwortlichen natürlich auch persönlich. So konnten wir uns gegenseitig ein gutes Bild voneinander machen.»

Bei den Baden-Württembergerinnen unterschrieb Lorena nun gleich für drei Jahre. Und abermals ist das Timing verheissungsvoll. Die bisherige Stammkeeperin der Freiburgerinnen dürfte für das ganze Jahr ausfallen und frühestens auf die Rückrunde in den Wintermonaten zurückkehren. Und auch Freiburgs nominelle Nummer 2 ist weg – sie wechselte innerhalb der Bundesliga. So stehen die Zeichen nicht schlecht, dass Lorena sogleich zu viel Verantwortung und Einsatzzeiten gelangt.

Wir gratulieren Lorena Barth und wünschen weiterhin viel Erfolg! (8.4.2026)