Kurz vor Weihnachten wurden in Lugano die nationalen Titel im Eiskunstlauf und Eistanz vergeben. Mit Leandra Tzimpoukakis (Frauen Elite), Gion Schmid (Junioren) und Beda-Leon Sieber (Elite Eistanz Paar) holte gleich ein UNITED-Trio Gold. Anastasia Brandenburg rundete als Dritte bei der Elite die phänomenale Medaillen-Ausbeute ab.
Die Entscheidung bei der Frauen-Elite endete mit einem Coup. Leandra Tzimpoukakis holte sich nach ausgezeichneten Darbietungen überlegen ihren ersten Titel bei den Frauen. Der Auftritt der knapp 16-jährigen Lernenden der Zürcher 25er-Klasse war derart gut, dass hinterher reichweitenstarke Medien über Leandras Fähigkeiten und Potenzial berichteten. Erstmals zeigte Leandra an der «SM» den dreifachen Axel anlässlich eines Elite-Wettkampfs. Diesen höchst anspruchsvollen beherrschen weltweit nur ganz wenige Frauen – das Element bringt Höchstschwierigkeiten mit sich und wird bei sauberer Ausführung entsprechend punktereich honoriert. Wenngleich die Ausführung nicht ganz wunschgemäss glückte, erzielte Leandra nach Kurzprogramm und Kür einen neuen Punktebestwert. Die 194 Zählern setzte Leandra auch international ein dickes Ausrufezeichen.
Um sich international auf Elite-Stufe zu vergleichen, muss sich Leandra in Geduld üben. Mit 16 Jahren erfüllt sie zwar deutlich die sportlichen Kriterien etwa für ein Olympia-Ticket im kommenden Monat in Milano/Cortina; für die Olympia- (und A-WM-) Bühne ist sie aber noch schlicht zu jung. Ihr Augenmerk gilt fürderhin der Junioren-WM.
Mit Anastasia Brandenburg brillierte noch eine zweite UNITED-Läuferin im kompetitiven Frauen-Feld. Die Sechstplatzierte der vorletzten Junioren-Weltmeisterschaft schaffte als Drittplatzierte ebenfalls den Sprung aufs Podest.
Beda-Leon Sieber mit Titelverteidigung
Im Eistanz setzten sich Beda Leon Sieber und dessen Partnerin Gina Zehnder durch. Das Duo vom EC Küsnacht siegte nach einem hart umkämpften Wettkampf zum zweiten Mal in Folge. Der UNITED-Absolvent von 2025 nahm mit Zehnder im letzten Winter bereits ein erstes Mal an einer Elite-WM teil und schrammte in «Boston2025» nur knapp an den Top20 und damit der Olympia-Qualifikation vorbei. Das nächste Highlight steht gleichwohl unmittelbar bevor. Das Top-Paar vertritt die Schweiz Mitte Januar an der WM in Sheffield, England.
Gion Schmid bester Junior
Ein strahlendes UNITED-Gesicht auch auf dem Podest der Junioren. Dort lag Gion Schmid bereits nach dem Kurzprogramm in Front. Der BM-Lernende im Startjahr brachte die Halbzeitführung souverän ins Ziel und sicherte sich mit 18 Punkten Vorsprung deutlich Gold.
Juniorinnen-Duo unter Top8
Mit Olivia Bacsa und Noemi Berter behaupteten sich zwei UNITEDS im grossen Juniorinnen-Feld weit vorne. Olivia lag nach dem Kurzprogramm an Position 6, verbesserte sich mit der drittbesten Kür des Tages aber noch auf den vierten Schlussrang. Erfreulich auch die Darbietung von Noemi Berter, die als 8. im «KP» und 9. im «Free Skating» einen neuen persönlichen Bestwert feierte und sich den 8. Schlussrang verdiente.
Wir gratulieren unseren Spitzenläuferinnen und wünschen weiterhin viel Erfolg! (6.1.2026)