Sina Frei jubelte in Südkorea gleich doppelt, siegte sie doch sowohl im Shorttrack als auch im Cross-Country. Finn Treudler setzte bei seinem Elite-Debüt als 6. (Shorttrack) und 13. (Cross-Country) zwei dicke Ausrufezeichen.
Sina Frei gewann am 1. Mai das Auftaktrennen im Sprint. Für die UNITED-Absolventin von 2017 war es der erste Triumph in dieser Disziplin seit September 2024. Zwei Tage später doppelte die 28-jährige Silbermedaillengewinnerin von Tokyo gleich nach. Bei garstigsten Bedingungen feierte sie in einer extremen «Schlammschlacht» ihren ersten Weltcupsieg im olympischen Cross-Country.
Finn Treudler wechselte auf dieses Jahr von den U23-Junioren in die Elite-Kategorie. Und der aktuelle U23-Weltmeister machte gleich bei erstbester Gelegenheit auf sein Potenzial und seine Ambitionen aufmerksam. Zunächst erreichte er im Shorttrack das Ziel in der Spitzengruppe und büsste als 6. nur wenige Sekunden auf den Tagesbesten. Das bescherte ihm nebst viel Selbstvertrauen auch einen Startplatz in der 1. Reihe fürs Hauptrennen. Auffällig, kämpferisch und sackstark war dann auch der Auftritt im Cross-Country. Der UNITED-Absolvent von 2023 fuhr die ersten Runden auf Position 2. Die schlammigen Bedingungen forderten dann aber Finns Material. Mehrere Male kämpfte er mit technischen Problemen, musste absteigen und sein Gerät von Hand wieder fahrtüchtig hinbringen. Das glückte, wenn auch unter massiven Zeiteinbussen. Der 13. Schlussrang ist zwar immer noch sehr ordentlich – spiegelt das Podestpotenzial aber nicht annähernd wider.
Die nächste Weltcup-Station wird in knapp drei Wochen im tschechischen Mountainbike-Eldorado Nove Město angesteuert.
Wir gratulieren Sina und Finn zum starken Auftritt und wünschen weiterhin viel Erfolg! (5.5.2026)