UNITEDinside: The future is UNITED

Zum Jahresanfang legte sich der «Blick» auf die 26 grössten Schweizer Sporttalente fest. Darunter finden sich gleich fünf UNITEDS. Wir stellen die Rohdiamanten kurz vor.

Giulia Looser (Fussball) – Abschluss 2027

Sie ist noch nicht volljährig, in der Super League aber bereits gesetzt. Giulia Looser (17) stand in der laufenden Saison in elf von zwölf möglichen Spielen in der Startelf der GC-Frauen und gehört zu den grössten Zukunftshoffnungen im Schweizer Frauenfussball. «Es ist schon speziell», sagt die Mittelfeldspielerin über ihren steilen Aufstieg gegenüber Blick. Weil sie neben dem Platz noch die UNITED school of sports im BM-Profil absolviert, ist ein Wechsel ins Ausland derzeit noch kein Thema. «Ich will meine Ausbildung in der Tasche haben, bevor ich ins Ausland gehe», stellt Looser klar.

Xenia Schwaller (Curling) – Abschluss 2022

Um die Zukunft des Schweizer Frauen-Curlings brauchen sich die Fans keine Sorgen zu machen. Hinter den Serien-Weltmeisterinnen um Skip Silvana Tirinzoni (46) und den EM-Bronze-Gewinnerinnen um Corrie Hürlimann (27) steht auch die Equipe von Xenia Schwaller (23) in den Startlöchern. Das Team der Zürcher Grasshoppers holte 2024 den Junioren-WM-Titel und spielt in Kanada an den prestigeträchtigen Grand Slams mit. Gut möglich, dass Xenia an der SM im Februar ernsthaft um den Schweizer WM-Startplatz mitkämpft.

Vanna Djakovic (Schwimmen) – Abschluss 2025

Die jüngere Schwester vom zweifachen Olympioniken und EM-Medaillengewinner Antonio Djakovic (23) schwimmt immer schneller. Die 20-Jährige wurde nach Erfolgen bei den Juniorinnen 2024 bereits EM-Sechste bei den Aktiven. Die Familie zog einst wegen des Sports aus dem Thurgau ins Schwimm-Mekka Uster. Die Spezialistin für Mittel- und Langdistanz trainiert oft mit ihrem Bruder zusammen. Nach dem Rücktritt von Lisa Mamié (27) ist Vanna nun schon Leaderin bei den Frauen und Schweizer Hoffnungsträgerin an der EM 2026 in Paris. Vanna gehört zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärterinnen. 

Felix Trunz (Skispringen) – ehemals 21er-Klasse

Hinter dem scheinbar ewig springenden Simon Ammann (44) wächst eine neue Generation heran – an ihrer Spitze Felix Trunz. Der 19-jährige Ostschweizer durfte im letzten Winter bereits Weltcup-Luft schnuppern. Und auch in dieser Saison ist er wieder in der Königsklasse dabei. Im Training und in der Qualifikation hält er teilweise mit den Besten mit. Noch wartet der 1,89 Meter grosse Teenager aber auf seine ersten Punkte. Das hat ihm sein Vater Martin Trunz, der einst selbst im Weltcup aktiv war, noch voraus.

Finn Treudler (Mountainbike) – Abschluss 2023

Der 22-Jährige aus Wiesendangen ZH fuhr 2025 im U23-Weltcup mit acht Siegen in zehn Cross-Country-Rennen alles in Grund und Boden. Neben den Gesamtsiegen in beiden Disziplinen glänzte Treudler an der Heim-WM – er holte einen ganzen Medaillensatz. Mit der Krönung U23-Weltmeister. Jetzt steigt Finn in den Weltcup der «Grossen» ein. Wenig spricht dagegen, dass der ehrgeizige Zürcher auch dort bald für Furore sorgen wird. 

Wir gratulieren dem Quintett zur «Selektion» und wünschen weiterhin viel Erfolg! (7. Januar 2026)

Quelle: Blick