Internationales Ausrufezeichen für Andrina Lusti!

Die UNITED-Absolventin belegt beim internationalen Fechtturnier «Berliner Bär» den hervorragenden zweiten Schlussrang! Beim Traditionsanlass in Deutschlands Hauptstadt zeigte die 20-Jährige ihre grossen Fortschritte und wurde erst im Final von einer polnischen Kontrahentin bezwungen.

Beim Event in Berlin waren zunächst 6 Gefechte der Gruppenphase zu absolvieren. Andrina entschied deren fünf für sich und qualifizierte sich mühelos für das 128er-Feld im K.o.-Modus. In diesen «Do-or-die-Runden bewies Andrina sowohl Können und Nervenstärke und meisterte Hürde um Hürde, ehe sie die Finalteilnahme auf sicher hatte. Lediglich die «Endgegnerin» aus Polen war etwas zu stark, mit 8:15 ging das Gold-Gefecht klar an die Widersacherin.

Mit dem Coup in Berlin unterstreicht Andrina ihre internationalen Ambitionen. Mittelfristig peilt die Fechterin des Zürcher Fecht-Clubs die Teilnahme an den U23-Europameisterschaften vom kommenden April auf Sardinien an. Andrina blickt aktuell auf ihre beste Saison überhaupt. «Ich bin verletzungsfrei, lerne dazu und komme voran!» Auf Stufe U23 ist Andrina mittlerweile bereits die Schweizer Nummer 1 in der Degen-Disziplin. Je nach Ranking zählt Andrina auch bei der Elite schon zu den Top3.

Ihre Leistungsexplosion begründet sie auch mit ihrem aktuellen Setting: «Ich absolviere zurzeit die Spitzensport-Rekrutenschule in Magglingen.» Nach der dreiwöchigen militärischen Grundausbildung und einem vierwöchigen Crash-Kurs in Sachen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit kann sich Andrina inzwischen auf ihren Sport konzentrieren. Fast täglich trainiert sie mehrere Stunden. Dazu nimmt sie bis Ende März auch Pendlerstrecken durch die halbe Schweiz in Kauf. Um unter dem Nationaltrainer trainieren zu können, sind wöchentliche Einheiten in Zürich, Lausanne, Bern und Biel fest eingeplant.

Bis zum anvisierten Höhepunkt im Mittelmeer sind weitere nationale und internationale Standortvergleiche anberaumt. Dazu liebäugelt Andrina auch mit der Teilnahme am Elite-Weltcup in China. Ihre Entsendung hängt jedoch am Selektionsentscheid vom Schweizer Nationaltrainer und weiterer Verbandsvertreter ab.

Wir gratulieren zum Auftritt in Deutschland und wünschen weiterhin viel Erfolg! (13.1.2026)